Petition zum Erhalt des Zweibrücker Bahnhofs

  • Hallo liebe Eisenbahnfreunde,


    ich möchte an dieser Stelle kurz auf die absolut unterstützenswerte und schon von zahlreichen Bahninteressierten aus der Region unterzeichnete Petition zum Erhalt des Zweibrücker Bahnhofs hinweisen.


    https://www.openpetition.de/pe…ruecker-bahnhofsgebaeudes


    Es ist wirklich ein Unding, wie hier zu Lasten eines attraktiven ÖPNV und OHNE vorherige Beteiligung des Stadtrates Fakten geschaffen werden sollen. Bitte unterstützen um ein Zeichen zu setzen, dass die Bahn uns Bürgern am Herzen liegt.

  • Petition zum Erhalt des Zweibrücker Bahnhofs

    Was konkret möchtest du bitte erhalten wissen? Nach meiner Kenntnis wird doch lediglich das leer stehend, nutzlose, Gebäude von der DB verkauft, was unter Umständen mit einem neuen Besitzer mit neuem Leben erfüllt werden kann. Wie zum Beispiel der Bf Rammelsbach bei Kusel. Dort entstanden Wohnungen.

  • Bin auch nicht für die Schließung von Gebäuden aber wenn sie nicht genutzt werden Vergammeln sie vor sich hin wenn die DB Verkauft und niemand sich Findet ist es Leider wie mit anderen Privaten Gebäuden ohne Interesennten keine Geldeinnahmen Dementsprechend eine sogenannte Inwestruine Leider !!!!



    Gruß


    Dirk

  • Fahrkarten am Automaten, FDL weit weg in Neustadt (Weinstr.), eine Gastronomie, die viel zu teuer ist.....

    So sieht sie aus, die Servicewüste am "Haltepunkt Zweibrücken".

    Fehlen nur noch die Roboter für die Sauberkeit und Sicherheit.

    Und die führerlosen Züge....



    Nachdenkliche Gruesse



    Harald

  • Was konkret möchtest du bitte erhalten wissen? Nach meiner Kenntnis wird doch lediglich das leer stehend, nutzlose, Gebäude von der DB verkauft, was unter Umständen mit einem neuen Besitzer mit neuem Leben erfüllt werden kann. Wie zum Beispiel der Bf Rammelsbach bei Kusel. Dort entstanden Wohnungen.


    Das ein neuer Besitzer das Gebäude prima wirtschaftlich nutzen könnte steht nicht zur Debatte, sondern ist das Problem. Das Empfangsgebäude in Rammelsbach ist für den Bahnbetrieb nutzlos und somit entbehrlich, der Zweibrücker Bahnhof nicht. Wenn in einigen Jahren die S-Bahn kommt, werden entsprechende Räumlichkeiten wie Sozialräume für das Fahrpersonal benötigt. Vor allem aber braucht man das Gebäude, um zumindest die Wartehalle anzubieten, einen Fahrkartenverkauf, einen Reise-Shop und eine Bahnhofsgastronomie.


    Wenn die Stadt das Empfangsgebäude nicht kauft und ihre Handhabe aufgibt, bestehen zwei Möglichkeiten: Entweder kauft ein Investor es um maximalen Profit herauszuziehen und pfeift auf die öffentliche Nutzung - oder aber er vermietet die benötigten Räume zu stolzen Preisen und lässt sich seine Kapitalanlage von der Stadt abbezahlen, was nicht im Interesse der Öffentlichkeit sein kann.


    Der Zweibrücker Bahnhof ist öffentliche Infrastruktur, die auch der Öffentlichkeit gehören soll und kein Spekulationsobjekt für Investoren.

  • Bin auch nicht für die Schließung von Gebäuden aber wenn sie nicht genutzt werden Vergammeln sie vor sich hin wenn die DB Verkauft und niemand sich Findet ist es Leider wie mit anderen Privaten Gebäuden ohne Interesennten keine Geldeinnahmen Dementsprechend eine sogenannte Inwestruine Leider !!!!


    Gruß


    Dirk

    Es wird unzweifelhaft genutzt und bei dem niedrigen Verkaufspreis mit Sicherheit auch einen Käufer finden. Die Frage ist nur, ob die Bahnreisenden in einer Stadt mit 35 000 Einwohnern in 5 Monaten noch eine Wartehalle haben oder bald bei Schnee und Eiseskälte im Freien stehen werden....

  • Die DB könnte stolz auf Leute wie StellwerkCo sein. Endlich zählen aber nur Zahlen, hier: Fahrgastzahlen. Wenn in ZW werktäglich nur 350 Leute abfahren und abends ankommen, dann rechtfertigt dies kein Reisezentrum und reicht vorne und hinten nicht für den Erhalt eines Reiseshops. In der Folge halt auch das Gebäude, welches sich Bahnhof nennt.


    Irgendjemand hier schrieb "409.000 Euro sei preiswert. Die Stadt Zweibrücken sieht das anders. Der Preis sei überhöht da das Gebäude renovierungsbedürftig, für Wohnungen taugt es nicht, weil die Fenster im Erdgeschoss viel zu tief sitzen und als Gastro nach hinten heraus auch nicht, da das Gebäude unmittelbar an den ersten Bahnsteig grenzt.


    Hab ich irgendwann im Pf.Merkur gelesen

  • Die DB könnte stolz auf Leute wie StellwerkCo sein. Endlich zählen aber nur Zahlen, hier: Fahrgastzahlen. Wenn in ZW werktäglich nur 350 Leute abfahren und abends ankommen, dann rechtfertigt dies kein Reisezentrum und reicht vorne und hinten nicht für den Erhalt eines Reiseshops. In der Folge halt auch das Gebäude, welches sich Bahnhof nennt

    Wenn man dieser Argumentation folgt, müsste man sofort das Reisezentrum in Homburg schließen. Homburg ist schließlich kein Systemhalt des Fernverkehrs mehr und die Entfernung zu den nächsten Reisezentren in Saarbrücken und Kaiserslautern entspricht in etwa dem, was auch den 140 000 Bahnkunden in Pirmasens und der Südwestpfalz zugemutet wird. Außerdem braucht man sich über relativ geringe Reisendenzahlen nicht zu wundern, solange es in Zweibrücken keine S-Bahn-Verbindung nach Homburg gibt. Wenn man mehr Reisende auf der Schiene will, muss man selbstverständlich auch ein entsprechendes Serviceangebot vor Ort anbieten. Und das ist eine verkehrspolitische Entscheidung, an der maßgeblich der VRN sowie der Zweckverband mitwirkt, nicht die Bahn. Die Gründe für den Erhalt des Empfangsgebäudes habe ich hinreichend erläutert.


    Irgendjemand hier schrieb "409.000 Euro sei preiswert. Die Stadt Zweibrücken sieht das anders. Der Preis sei überhöht da das Gebäude renovierungsbedürftig, für Wohnungen taugt es nicht, weil die Fenster im Erdgeschoss viel zu tief sitzen und als Gastro nach hinten heraus auch nicht, da das Gebäude unmittelbar an den ersten Bahnsteig grenzt.


    Hab ich irgendwann im Pf.Merkur gelesen

    Nicht "die Stadt" sieht das anders -der Stadtrat wurde ja nicht gefragt!-, sondern jemand in der Verwaltung! Darum geht es in der Petition: Das zuerst eine sachliche, ergebnisoffene Diskussion im Stadtrat stattfinden soll, bevor falsche Entscheidungen zu Lasten der Bevölkerung getroffen werden. In einer Demokratie regieren von den Bürgern legitimierte Bürgermeister und Stadträte eine Stadt, nicht die Stadtverwaltung. Es ist mehr als bedenklich, dass die Politik die Verwaltung nicht in ihre Schranken verweist.


    Die Berichterstattung des Merkurs war in diesem Fall leider nicht so, wie seriöser Journalismus eigentlich sein sollte. Statt kritisch zu fragen, wieso man Umbauten vornehmen müsste obwohl es doch schon zwei Wohnteile mit etwa 10 Wohneinheiten im Empfangsgebäude gibt und warum man eigentlich den Bahnsteig bestuhlen soll, obwohl auf der Stadtseite eine attraktive Terrasse existiert, druckte man einfach diesen unsinnigen Humbug ab. Als ob die Zweibrücker Leser nicht wüssten, wie ihr Bahnhof aussieht und das es dort schon seit über 140 Jahren eine funktionierende Bahnhofsgastronomie gibt.

  • Diskussion Hin oder Her Hauptsache ist das Hinterher Rauskommt Leider nicht immer zum Guten :( Homburg gibt es als Reisezentrum und Info nur Daher weil es durch die Stadt Bezahlt wird also sieht mann Geht auch so :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:



    Gruß


    Dirk

  • Hallo Dirk,


    natürlich geht es wenn man will, Danke für die Info! Siehe den RMV mit seinen flächendeckend vorhandenen Mobilitätszentralen. In Hessen hat fast jede Kleinstadt (z. B. Alsfeld, Michelstadt, Korbach, usw.) noch ein kleines Reisezentrum im Stationsgebäude.


    Der Zweibrücker Bahnhof ist natürlich der ideale Standort für eine VRN-Mobilitätszentrale mit den Stadtwerken, die künftig in jeder kreisfreien Stadt eingerichtet werden soll.

  • Wie gerade online im PM lese, ist der Verkauf unter Dach und Fach im August.


    Käufer soll ein lokaler privater Investor sein.

    Zugang zu den Gleisen durch das Gebäude allerdings dann nicht mehr möglich.



    Nachtrag an StellwerkCo: Das DB Reisezentrum in Homburg soll mittelfristig geschlossen werden.

  • Zitat

    Wie gerade online im PM lese, ist der Verkauf unter Dach und Fach im August.


    Käufer soll ein lokaler privater Investor sein.

    Zugang zu den Gleisen durch das Gebäude allerdings dann nicht mehr möglich.

    Na dann erfüllen sich ja die schlimmsten Befürchtungen. Es ist schon sehr erstaunlich, dass die Bevölkerung nicht Sturm läuft. Das heißt also, dass in wenigen Monaten auch alle Schüler aus dem Schwarzbachtal bzw. Bliestal bei Eiseskälte auf den Zug warten müssen - falls sie dann überhaupt noch die Bahn nutzen.


    Zitat

    Nachtrag an StellwerkCo: Das DB Reisezentrum in Homburg soll mittelfristig geschlossen werden.

    Die durch die fehlende S-Bahn-Anbindung nach Homburg mangelnde Attraktivität des Bahnverkehrs in Zweibrücken hat logischerweise auch auf die Nachbarstadt negative Auswirkungen. Es wäre ein absolutes Unding, wenn dieses für den Saar-Pfalz-Kreis und die halbe Westpfalz wichtige Reisezentrum geschlossen wird.

  • StellwerkCo. Jeder hat heute ein Smartphone und / oder zu Hause Internet. Ist doch sehr bequem rund um die Uhr seine Route zu wählen und online das Ticket zu kaufen, bzw abends am Automaten im Bf ( Wenn keine Knöllchen verteilt werden ) . Kaufe ich per I-Net ein Ticket, kann ich es leicht per I-Net stornieren lassen und bekomme eine Gutschrift auf mein Konto. Gehe ich stattdessen ins Reisezentrum, zahle ich 5 Euro mehr für das Ticket und bei Stornierung muss ich erneut hin ( und zweimal Parkticket a 70 Ct bei ContiPark einlösen). Dann sind wir schon bei 6 Euro 40 Ct Mehrkosten. Die will keiner bezahlen. Ehrlich, ich auch nicht.

  • Das Problem ist, dass eben nicht jeder Smartphone und Internet nutzt und es im Internet auch keine fachkundige Beratung gibt. Unser Tarifdschungel in Deutschland ist außerordentlich kompliziert und intransparent. Selbst die meisten Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen blicken da nicht durch. Deshalb brauchen wir solche Reisezentren oder Mobilitätszentralen mit kompetentem Personal, die den Kunden im persönlichen Kontakt beratend zur Seite stehen. Es ist beispielsweise lächerlich, dass es trotz Internet im Jahr 2018 nicht möglich ist, sich den Preis für eine Fahrkarte von Homburg nach Rom (!) anzeigen zu lassen. Sowas konnte man früher bei der Bundesbahn auf jedem Dorfbahnhof unkompliziert erfahren! Übrigens stehen auch oft Jugendliche, die nun wirklich in einer digitalisieren Welt aufwachsen hilflos vor den Fahrkartenautomaten, weil hinter den Tarifsystemen oft überhaupt keine Logik steckt. Bei den sehr hohen Preisen, die man für den Schienenverkehr bezahlt, muss selbstverständlich auch eine persönliche Beratung inbegriffen sein.

  • Schon wieder steht das Thema Bahnhof in der Zeitung. Ich glaube in 2018 zum zehnten Mal und immer wegen der gleichen Sache. Interessant auch, dass nun der zweite nicht-Zweibrücker, ein 24 jähriger junger Mensch beginnt, Bevölkerung und Politik wuschig zu machen... Weil die Klos nicht sauber genug seien und weil es keinen Store gibt, ist es Anlass gleich zum neuen OB zu "rennen" wie ein kleines Kind, welches zur Oma rennt, weil Mutti ihm keine Schokolade gab,


    Unglaublich oder sollte man sagen "Je bedeutungsloser der Bahnhof, desto mehr Geschrei wird um ihn gemacht?"


    https://www.pfaelzischer-merku…riften-nicht_aid-34149447

  • Zitat

    Schon wieder steht das Thema Bahnhof in der Zeitung. Ich glaube in 2018 zum zehnten Mal und immer wegen der gleichen Sache. Interessant auch, dass nun der zweite nicht-Zweibrücker, ein 24 jähriger junger Mensch beginnt, Bevölkerung und Politik wuschig zu machen... Weil die Klos nicht sauber genug seien und weil es keinen Store gibt, ist es Anlass gleich zum neuen OB zu "rennen" wie ein kleines Kind, welches zur Oma rennt, weil Mutti ihm keine Schokolade gab,


    Ist doch völlig richtig so und voll zu unterstützen. Ohne das ehrenamtliches bürgerschaftliche Engagement, das hier den Impuls für richtiges politisches Handeln gab, wäre die Sache nicht positiv für die Stadt verlaufen. Man kann nur den Hut vor solchen jungen Menschen nehmen, die sich trotz Vollzeitarbeit auch noch um solche Dinge kümmern, für deren Lösung andere bezahlt werden. Und selbstverständlich gehört in den Bahnhof einer Stadt mit 35 000 Einwohnern auch ein DB-Store, das ist ja wohl das mindeste. Oder was würdest Du sagen, wenn morgen in Homburg die Bahnhofshalle abgesperrt wird?