Reaktivierungen : Neuer Anlauf !

  • Ganz so schwarz sehe ich da nichts. In den 10 Jahren wird es mindestens 10 weitere Gutachten geben von deren Kosten die erste Strecke schon reaktiviert wäre. Reaktiviert ist dann wirklich noch nichts.

    Naja, reine Gutachten zähle ich als "nichts", für mich ist dann was passiert, wenn wirklich Beschlüsse gefasst sind und der Bau startet.

  • Aus meiner Sicht handelt es sich dabei lediglich um sog. "Alibi-Gutachten" , die suggerieren sollen,

    man wäre an der Sache interessiert. In Wirklichkeit kaschiert man damit eine reine Hinhalte-Taktik,

    nichts anderes. Wer bitte fällt darauf noch rein ?


    VG


    Harald

  • Klasse, dass wenigstens die Potenziale der Strecken untersucht werden!


    Bei den fünf o. g. Strecken sehe ich aber durchaus Unterschiede: Im Gegensatz zu den anderen Strecken ist ja Schmelz-Wadern nicht mehr so einfach reaktivierbar - leider sind die Gleise nur noch bis Limbach nutzbar. Bis Büschfeld liegen sie noch, sind aber völlig zugewachsen. Dahinter ist alles abgebaut. Hier müsste also massiv investiert werden (was ich gut fände!).


    Und was mich noch wundert: Die ehem. Köllertalbahn von Walpershofen bis Völklingen müsste doch eigentlich auch untersucht werden. Oder ist das Reisenden-Aufkommen dort so bescheiden. Nach meiner Wahrnehmung erstickt das Köllertal im Autoverkehr - hier wäre ein Neuaufbau im Format Saarbahn mit einigen neuen Haltestellen doch wirklich sinnvoll. Ich kann mich erinnern, dass beim Abriß des Bahndamms in Püttlingen der damalige Umweltminister Jo Leinen stolz drauf war, dass er dafür gesorgt hatte, dass die Trasse in der Stadtmitte Püttlingen frei blieb von Bebauungen. Man könnte also ohne Probleme heute die Strecke aufständern wie eine Hochbahn.

  • … oder es ist nicht vergessen aber die Gutachten nun ja schon über 3 Jahre alt und somit nicht mehr nutzbar, weshalb für viel Geld wieder neue gemacht werden müssen.:D

  • Resolution zur Ostertalbahn
                                           
    Zehn Ortsvorsteher im Ostertal haben in
    einer gemeinsamen Resolution die Reak-
    tivierung der Ostertalbahn für Pendler
    gefordert. Zudem solle die Nutzung für
    den Güterverkehr geprüft werden.
                                           
    Unterschrieben wurde die Resolution von
    den Ortsvorstehern von Schwarzerden,
    Oberkirchen, Hauptersweiler, Osterbrü-
    cken, Hoof, Niederkirchen, Werschwei-
    ler, Dörrenbach, Fürth und Ottweiler.
                                           
    Zurzeit gibt es auf der Bahnstrecke nur
    einen Museumsbahnbetrieb an einigen Wo-
    chenenden im Jahr. Ein Gutachten hatte
    der Strecke im vergangenen aber keinen
    positiven Nutzen bescheinigt.


    Quelle : Saartext-Seite 114 vom 10.03.2020


    Gruesse


    Harald