Karfreitagssonderzug 2026 (10 B.)

  • Moin,

    heute war es wieder soweit, die Karfreitagssonderzüge über die Niedtalbahn standen an.

    628 655 in Bouzonville, rechts das Empfangsgebäude


    628 693 in Hemmersdorf


    628 453 und 628 655 in Hemmersdorf


    628 655 und 628 453 in Hemmersdorf


    628 453 und 628 655 in Siersburg


    628 453, 628 655 und 1440 024 in Saarlouis


    628 693 in Dillingen


    628 453 und 628 655 in Dillingen


    628 453, 628 655 und 628 693 in Dillingen


    628 655 und 628 693 in Saarbrücken


    Ich hoffe die Bilder gefallen!

    Gruß

    Leonhard

  • Eine sehr schöne Dokumentation, über die K-Freitags Züge nach Bouzonville. Einzige was ich schade fand, das man nicht drauf geachtet hat, das man nur Graffiti freie Züge eingesetzt hat.

    Tatsächlich hat man drauf geachtet, nur die Züge haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, als sie in Dillingen abgestellt waren, Grafitti draufbekommen

  • Moien!

    Quote

    Nur noch Sonderfahrt bzw. Sonderzug im Fis? Schade dass man Bouzonville scheinbar inzwischen als Zielroute gelöscht hat aus den FT95 Fis-Geräten...:(

    Als wir beim ersten Zug gegen 08:40 in Dillingen waren, war zumindest am ersten 628 als Ziel "Bouzonville" in der Anzeige zu sehen... scheinbar musste das auf "höhere" Weisung dann geändert werden...X/

    Grüsse, G1206-Lrf

  • Moien!

    Als wir beim ersten Zug gegen 08:40 in Dillingen waren, war zumindest am ersten 628 als Ziel "Bouzonville" in der Anzeige zu sehen... scheinbar musste das auf "höhere" Weisung dann geändert werden...X/

    Grüsse, G1206-Lrf

    Negativ. Es wurde ein Fahrzeug mit FT95 und zwei Fahrzeuge mit Lawo-Geräten eingesetzt (Beim vierten bin ich mir unsicher). Die Lawo Fahrzeuge konnten das schlichtweg nicht anzeigen. Das Fahrzeug mit FT95 war jedoch den Rest des Tages in Bouzonville abgestellt.

    Da gab es keine "höhere Weisung"!

    Edited once, last by Niklas W. (April 19, 2026 at 10:03 AM).

  • Klingt für mich fast wie ein "Plädoyer pro Graffiti" und damit (strafrechtlich) sehr bedenklich.

    https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__303.html

    Edit 19.04.2026 : Es spielt dabei juristisch betrachtet keine Rolle, wen Graffiti nun stört, und wen nicht.

    VG und einen schönen (Rest-) Sonntag

    Harald

    Ich frage mich, wie man das als "Plädoyer pro Graffiti" interpretieren kann? Er hat ja nicht geschrieben, das er gut findet wie die Fahrzeuge besprüht sind, sondern nur die Sichtweise einiger (nicht aller) Fahrgäste widergegeben. Das man da direkt mit Gesetzesparagraphen "um die Ecke kommt" finde ich, gerade mit Blick auf einen Gemeinschaftlichen Zusammenhalt, fragwürdiger als die eigentliche Aussage. Auch der Vergleich mit den Hauseigentümern ist, finde ich, schlicht am Thema vorbei.

    Und damit einen schönen Tag/Abend noch.

  • Post by saarrail (April 20, 2026 at 6:33 PM).

    This post was deleted by the author themselves (April 28, 2026 at 2:27 AM).
  • Auch hier Frage ich mich wieder wo und vor allem durch wen gültige Gesetze infrage gestellt wurden?

    Die Gesetze sind vorhanden und werden umgesetzt, Punkt. Für die Nichteinhaltung der Gesetze können die Fahrzeugeigner oder EVU recht wenig. Sie sind weder für den Schutz während der Abstellung, noch für die Verfolgung von Straftatbeständen verantwortlich. Das man hier dann den Verantwortlichen indirekt fahrlässigkeit vorwirft, finde ich dreist und unangebracht.

    Zum Thema "Einladung an die Sprayer": Wo sollen denn die Fahrzeuge abgestellt werden? Sprayer wandern in der Regel nachts und ohne Kummer durch den Gleisbereich, das ist denen egal wo die Fahrzeuge stehen. Außerdem werden Fahrzeuge in einigen Abstellbereichen durchaus überwacht. Leider ist das Graffiti-Thema aber bei der Eisenbahn ein unendliches Thema. Niemals wird man die Mittel haben um jedes Fahrzeug irgendwie davon zu verschonen. Die Überwachung erfolgt übrigens in der Regel durch einen Auftrag der EVU, nicht des Infrastrukturbetreibers, der m.M.n. eher dafür verantwortlich ist, darüber kann man aber gerne streiten.

    Zum Thema "Normale Fahrgäste": Ich habe den Satz selbst nicht geschrieben, interpretiere ihn aber wiefolgt: "Fahrgäste ohne das kleinste Wissen oder ohne Begeisterung für die Eisenbahn, denen es egal ist wie die Kiste aussieht mit denen sie von A nach B fahren. Alles egal, hauptsache annähernd pünktlich und bequem."

    PS: Direktheit ist nicht verkehrt, sie sollte nur Sinn ergeben. Damit Guten Abend.

  • Post by saarrail (April 21, 2026 at 8:12 PM).

    This post was deleted by the author themselves (April 21, 2026 at 8:42 PM).
  • Vielleicht fragen wir den Autor dieser Zeilen doch mal, wie er diese "normalen" Fahrgäste definieren möchte.

    Das sind jene Leute, die die Züge als das nutzen, was sie sind: Verkehrsmittel, um von A nach B zu kommen. Sie stehen dabei einer Vielzahl an "Eisenbahnfreunden" gegenüber, die seit Jahren keinen Zug mehr von innen gesehen haben, sondern nur durch den Sucher einer Kamera und für ihre Fototouren zur nächsten Werbelok oder Dampfloksonderfahrt ausschließlich das eigene Auto nutzen.

    "Normale" Fahrgäste interessiert nicht, ob jetzt ein 642 im neuen Innen- oder Außendesign ankommt oder ob die Zugzielanzeige einen Defekt hat. Denen ist es auch egal, ob ihr Zug jetzt von einer mit Werbung beklebten 101 gezogen wird oder von einer normalen. Die interessiert auch nicht, ob ihr 403 jetzt einen Regenbogenstreifen hat oder nur einen einfachen roten Streifen. Denen ist sogar egal, ob das jetzt ein 403 ist, in dem sie sitzen, oder ob das Ding die Baureihe 0815 ist. Die wollen einfach nur da ankommen, wo sie hinwollen.

    Wenn man wie ich im Jahr dienstlich wie privat in ganz Deutschland unterwegs ist, ändern sich die Prioritäten. Da spielt es keine Rolle, wenn der ICE (oder irgendein anderer Zug) mit Schmierereien daher kommt, wenn er mich ans Ziel bringt. Das ist bei der aktuell desolaten Situation des deutschen Eisenbahnverkehrs, die sich seit den letzten fünf Jahren kontinuierlich nach unten entwickelt, leider nicht mehr selbstverständlich. Von pünktlich rede ich dabei gar nicht erst, geschweige denn von fehlenden Zugteilen, durcheinander geratenen Sitzplatzreservierungen und anderen Kalamitäten ...

    So ist es auch bei den Fahrgästen, die die Karfreitagssonderzüge nutzen. Die interessiert in erster Linie, ob sie mit der Familie samt Anhang so zum Markt kommen, wie sie das geplant haben, und idealerweise auf demselben Weg auch wieder zurück. Wer mit Kind und Kegel schonmal auf irgendeinem Bahnhof gestrandet ist, weil ein Zug ausfällt, und sich mit quengelnden Kindern nach Hause durchschlagen muss, wird das nachvollziehen können.

    Wie man daraus eine Verbindung zu § 303 StGB herstellen will, ist mir schleierhaft. Juristisch spielt im Übrigen sehr wohl eine Rolle, wer die Straftat begeht (= wer Täter ist). Denn nur auf den ist § 303 StGB anwendbar. Und nein, auch § 26 StGB wird im Falle meiner Aussage von weiter oben nicht anwendbar sein, da dies die konkrete Ansprache des potentiellen Täters für eine konkrete Straftat voraussetzt. Eine allgemeingültige Meinungsäußerung in einem Forum, wie sie tagtäglich in Deutschland in unterschiedlichsten Formen mehrfach geäußert werden dürfte, zählt da nicht dazu. Wäre vielleicht eine interessante Aufgabe für das juristische Staatsexamen, das mal auseinander zu nehmen :/.

  • Post by saarrail (April 26, 2026 at 9:16 PM).

    This post was deleted by the author themselves (April 28, 2026 at 2:28 AM).
  • Ohje, da habe ich eine Diskussion ausgelöst, das war nicht meine Absicht. :|

    Viele Grüße

    Sebastian

    Alles gut, Sebastian. Dich trifft keine Schuld.

    Aber fragen wir jetzt doch mal den Arbeitgeber :

    Graffiti ist kein Kavaliersdelikt

    Und hier noch den Traumjob für unseren Ludwigsbahn

    DB-Challenge - Graffiti-Reinigung im DB Regio-Werk Berlin-Lichtenberg
    Keine saubere Sache: Für seine neue Challenge muss Reporter Hannes Graffiti von einem Regionalzug entfernen. In der DB-Regio-Werkstatt in Berlin-Lichtenberg ...
    www.youtube.com

    VG und bunte Träume

    Harald

    (The Trollhunter)