So... und wieder gibt es Neuigkeiten. Möglicherweise habe ich ein Kaffeetrinken mit einer 93 jährigen Frau aus Illingen. Sie selbst hat ein kleines Buch herausgebracht über ihre Kindheitsjahre im Krieg und über die Gegend um Illingen und Neunkirchen.
Vom Krämerberg aus in Schiffweiler soll ein unterirdisches Bahngleis mit Fussgängermöglichkeit bis hin zum Eisenwerk geführt haben. Hier wurde viel vor Bombenangriffen geschützt. Über Dritte wurde mir von ihr zugetragen, dass es eine riesige Anlage war, mit Anlieferung von Kohle zum Hochofen unterirdisch.
Da unten muss noch ganz viel Geschichte sein, welche mittlerweile in Vergessenheit geraden ist. Ich selbst war schon im Spitzbunker nach Hüttenschliessung 1986. Nun erfahre ich, dass von diesem auch noch weitere Stollen in verschiedene Richtungen abgingen.
Weiss jemand was über den Betonarm der vom Spitzbunker wegführt? Ist das ein Gang?
Selbst von sogenannten "Fachleuten" in NK wurden manche Theorien belächelt und als Märchen abgetan. Und jetzt... erweisen sie sich nach und nach als Tatsache.
Noch was vergessen: Also in dem noch vorhanden Tunnelabschnitt läuft parallel zu dem Gleisbett ein ca. vom Durchmesser von 1 Meter großes Rohr. War das die Belüftung? Wie konnten die Bahnen, welche bestimmt mit Kohle fuhren, dort fahren? Wie konnte man gleichzeitig darin rumlaufen?
Viele Grüße...
