Posts by Sechsachser

    Servus,

    da nach einem zweiten Teil gewünscht wurde, komme ich nun diesem nach.



    Am 20. Februar wurde 44220 (XFWY - KG C) ausnahmsweise mit 185 265 bespannt. Normalerweise laufen die SNCF Hexafret Züge nur mit Frankreich 185er, jedoch wird bei Triebfahrzeugmangel auch anderes Rollmaterial herbeigezogen. In Ehrang Ost übernahm ich den Zug und fuhr ihn bis Köln Gremberg.



    Ein paar Tage später und bei sonnigem Wetter, entstand bei einer Überholung in meiner Heimat Schweich, diese Aufnahme. Es zeigt 152 069, mein Favorit unter den Drehstromern, mit dem sonntäglichen 45665 ( XLB - KG C), der an dem Tag ausschließlich aus Res bestand. Nach der Überholung durch den RE ging die Reise auch sofort weiter.



    Am 28. Februar stand ich mit 152 048 und dem luxemburgischen 45663 ( XLB - KG C) im Stau kurz vor Menden (Rhein). Mit den neun Wagen und 560t Wagenzuggewicht war die 152 ein wenig unterfordert gewesen. Nachdem der „Knäul“ in Troisdorf entwirrt werden konnte, ging es wieder in Bewegung.



    Meine Bereitschaftsarbeit am 10. März hingegen, war wieder mit etwas besonderen geprägt. In Saarbrücken angekommen, wurde 152 086 aufgerüstet und der, dort zuvor verendete, leere Uranhexafluoridzug wieder fahrbereit hergerichtet. Hier stand ich abfahrbereit in Saarbrücken Rbf Nord mit GX 98802 (SSR - FGL). Mit 118 BrH ließ der Zug sich ausgesprochen angenehm fahren.



    In Dillingen kam ich ein erstes Mal zum Stehen, was eine Aufnahme des ganzen Zuges ermöglichte.



    Ein paar Tage später gab es erneut 44220 (XFWY - KG C) mit 185 021 und 185 030 in DT zu befördern. Mit den 2000t Gesamtzuggewicht, gestaltete sich das Fahren in DT sehr angenehm. Interessant ist es da hingehend, da die 185er mit Frankreichpaket sich nur untereinander in DT fahren lassen, da sich noch alle den ursprünglichen Softwarestand besitzen. Somit sind die Bespannungen ohnehin sehr selten und in Frankreich obendrein auch nicht erlaubt.



    Zum Schluss noch eine morgendliche Impression von der TFR 155 151, welche gerade einen Knüppelzug von Völklingen Walzwerk nach Ehrang gebracht hatte. Der Zug von ZL-Traktion ging anschließend in das Terminal von AZS zur Entladung.

    Ich hoffe euch hat’s gefallen und bis dahin,


    Gruß

    Sechsachser

    Servus,

    angeregt durch Max‘s (Systemtrennstelle) Beitragsreihe über seinen Arbeitsalltag, welche leider seit 2022 ruht, melde ich mich auch wieder aus der Versenkung.

    Am 08. Februar sollte ich ursprünglich 45661 SEG - RL fahren, jedoch fiel dieser aus. Als Ersatz stand noch der 2000t schwere 44201 XFWY - KG vom Vortag dort, der nach erfolgter Bremsprobe und PnA von mir, als 98739, nach SSR betracht werden sollte. In Ensdorf erfolgte eine Überholung durch den RE und dank unzureichendem Platz in SSR, wurde in Burbach abgelöst und flott noch eine DT mit dem Ablöser zusammengebastelt.

    Normalerweise laufen die luxemburgischen Einzelwagenzüge über die Moselstrecke nach Köln Gremberg, jedoch Anfang Februar war die Moselstrecke für fast zwei Wochen gesperrt. Grund hierfür war eine Erneurung der Unterführung des Hp Lehmen. In diesem Zeitraum wurden u.a. auch die luxemburgischen EV-Züge des Kunden Arcelor Mittal über die Pfalz umgeleitet. Am 9. Februar, der letzte Tag des Umleiterverkehrs, brachte ich mit 152 020 den EZ 45661 XLB - KG H von Ehrang nach Ludwigshafen (Rhein). In Neunkirchen (Saar) wurde kurz Pause eingelegt und das favorisierte Gefährt mit seinem Anhängsel abgelichtet.

    Am 29. Januar staunte ich nicht schlecht, als zuerst 20m vor meinen Augen mein Zug, laut Dienstauftrag 45661, wegfuhr und anschließend ein dringlicher Anruf mich ereilte, dass ich unbedingt als Ablöser gebraucht werde. Der Saarstahlzug 51418 (SNK - HSR) war von einem Saarbrücker Kollegen in Ensdorf wieder fit gemacht worden und benötige nun einen Ablöser für den Fahrabschnitt SEG - KG R. Gemacht, getan. Mit nur 2100t war er an diesem Tag doch relativ leicht und ich konnte es entspannter die Quinter Rampe und den Föhrenberg angehen lassen, wo an den Bksig 28 und 26 für 51418 und den abendlichen 51408 gesicherte Durchfahrten erfolgen müssen. Ein Anfahren ohne Schieber ist dort nicht mehr möglich, aufgrund der ordentlichen Steigung. In Hatzenport gelangte ich erstmal in Warteposition, da baustellenbedingt nur eingleisig zwischen Hatzenport und Kobern Gondorf verkehrt wurde. Beim Abwarten auf‘s Zs8 wurde flott die Fuhre verewigt.


    Im morgendlichen Schneegestöber am 09. Januar, kam ich an der Einfahrt von Niederdollendorf mit 152 010 und dem 45662 KG - SEG zum stehen. Grund hierfür war ein Schienenbruch im Bahnhof Niederdollendorf, welcher ein nur eingleisiger Betrieb ermöglichte.

    Einen Tag darauf hatte ich Bereitschaft und Arbeit gab es satt. Priorisiert wurde der Kombiverkehrzug KT 41265 XEPB - KKE (Prio 2), der die Nacht zuvor in Ehrang, mangels Ablöser, zum Erliegen kam. Flott wurde die 186 312 und der Zug fit gemacht, einen rechtsrheinischen Fahrplan beantragt und anschließend abgefahren. An der Einfahrt des Bahnhofs Köln Bonntor gab es, wie gewöhnlich, Stau gen Köln West. Nach kurzer Wartezeit ging es weiter und das Ziel Köln Eifeltor war erreicht.


    Zum Schluss noch eine kleiner Bonus aus dem Bw in Gremberg mit 185 026 und einer zickigen Schiebebühne.

    Ich hoffe die kleine Ansammlung an Impressionen hat bei euch etwas Gefallen gefunden.
    Bis dahin,


    Henry (aka Sechsachser)

    Moin Mitforisten,

    wie im DSO hauptsächlich von mir zu sehen, beschäftige ich mich relativ viel mit dem SGV rund um Trier, als auch im Saarland.
    Da ich meine Ausbildung am Standort Dillingen absolvierte, erzählten mir meine ehemaligen Kollegen viel von früher, u.a. auch von dem Industrieanschluss der Stadt Dillingen.
    Ob es sich hierbei um ein städtisches Industriestammgleis der Stadt Dillingen handelte, konnte ich nicht mehr herausfinden.

    Angeschlossen war dieses ursprünglich von dem heutigen Gleisstummel Gl.31, welches sich an dem Gl.24 orientierte, direkt an den Bartz-Werken vorbeiführte und letztendlich in einer Spitzkehre zu enden (auf Google Maps noch ersichtlich). Von da aus führten die Rangierfahrten geschoben die Wagen den Kunden zu.
    An das Gl.31 waren auf jeden Fall zwei Kunden angeschlossen:

    • der Stahlhändler Sigma Walzwerkprodukte GmbH (wohl zweigleisig, liegen noch im Hallenbereich)

    • die Dillinger Fabrik gelochter Bleche GmbH (scheinbar nur eingleisig, liegt noch teilweise)

    (Die Bartz-Werke waren meines Wissens nie dort angeschlossen)

    Den Kunden wurden hauptsächlich Stahlplatten auf Rs, Rmms und Samms zugestellt. Der Verkehr wurde im Jahr 2001/2002, als Folge des Programms MORA-C, eingestellt.

    Eine Aufnahmen einer Bedienung wird sich wohl nicht mehr finden lassen, aber vielleicht hat jemand einen Gleisplan des Anschlusses?

    Eventuell kann der ein oder andere noch interessante Informationen beitragen.


    Schönen Restsonntag euch!


    Gruß


    Henry

    Hallo,

    der Gleisanschluss der LMS ist kein Ford interner Gleisanschluss und gehört auch nicht zum Betriebsgelände. Zudem ist die Ford lediglich ein Kunde von der Fa. LMS, um genauer zu sagen, der Größte.

    Was viele überhaupt nicht auf dem Schirm haben ist, dass es sich bei der Betriebsstelle Röderberg, um einen Bahnhof auf Hüttengelände handelt. Ihm angeschlossen sind der Gleisanschluss der Fa. LMS und die „Weiße Seite“ der Dillinger Hütte. Letzterer wird betriebsfähig vorgehalten, aber hat schon bestimmt seit 2010 kein Teerkesselwagen mehr gesehen.

    Hier ein Gleisplan mit Stand 2019. 2020 wurde die Weichenverbindung mit der Weiche 231 rückgebaut.

    Ich war dort, während meiner Ausbildungszeit und kurz danach, unzählige Male gewesen. Neben den gewohnten Shimmns mit Coils, wurden auch selten Samms oder Res mit Blechen zugestellt.

    Hier die Gegenperspektive aus dem Gleisanschluss mit 294 883 abfahrbereit mit 55027 am 18.07.21.



    Gruß

    Henry

    Hallo Aloys,

    danke für‘s präsentieren!

    Sehr interessant finde ich, dass die Sperrfahrt zu Awanst Juchen mit 200t Grenzlast im Fahrplan verewigt ist. Auch die Bedienzeit, von gerade einmal 6 Minuten, ist recht knackig. Ein Prozedere, welches bei heutiger Bedienweise von Gleisanschlüssen undenkbar ist. Mal rein rechnerisch betrachtet, wäre die Auslastung schon mit zwei voll beladene Tad 960 (je 75t-80t) schon fast erreicht. Ein voll beladender zweiachsiger Tds 931 (38t-40t) hätte genau die Grenzlast der Sperrfahrt ausgereizt.

    Interessant wäre noch zu wissen, ob Juchem Getreide erhielt oder dies per Bahn abfahren ließ?

    Wurde dort ein Zweiwegefahrzeug vorgehalten? Die Gleisanlagen sind doch recht umfangreich.

    Und wie lange wurde die Bedienung noch abgewickelt? Bis 1999/2000? Länger wohl nicht, der Gv-Entwicklung in Lebach zu urteilen.


    Gruß

    Sechsachser

    Es wird auch weiterhin unregelmäßig beliefert. Momentan fährt die NIAG die Züge mit zwei 189er als DGS 45793 von Amsterdam kommend nach SNK. Teilweise sind die Leistungen optisch nur schwer von denen nach Fürstenhausen zu unterscheiden. Von 2019 bis 2020 wurde die Leistung mitunter auch von der RBH erbracht.

    Gruß

    Henry

    Hallo Thomas,

    das Anschlussgleis wird weiterhin für potenzielle Trafo- und seltene Ammoniaktransporte vorgehalten, wenn es ab und an aus der Netzreserve „zum Leben erwacht“. Während meiner Ausbildungszeit kam das mehrmals vor und da müsste sich auch letztmalig ein mit Ammoniak beladener Druckgaskesselwagen

    dorthin verirrt haben.

    Gruß

    Henry

    Servus,

    momentan rangiert die Rhenus dort. Eine Zeit lang war es die Lok 12, zuletzt eine kleine Gmeinder 240PS Maschine(?). War meist nur nachts dort oben und schenkte dem kleinen Vieh nur wenig Beachtung.

    Dort war früher das Industriestammgleis zum Gewerbegebiet John, welches unter anderem zu Dynamit Nobel führte und auch heute noch teilweise im Dickicht liegt. Es war im Bf Saarwellingen über eine DKW angeschlossen und führte noch über weitere interessante Weichenverbindungen zu der Papierfabrik und den Saarbergwerken. Der Verkehr müsste Mitte der 80er eingestellt worden sein.

    Anfang des Jahres hatte ich im DSO einen Thread zum Thema Gleisanschlüsse an der Primstalstrecke erstellt, wo mitunter auch Lw und G1206-Lrf einiges interessantes beitragen konnten. Dort findest du mehr Infos zur gefragten Thematik.

    Link: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php…931#msg-9579931


    Gruß

    Hier meine Frage(n) zu dem hier im Forum schon öfter zitierten "Abzw. Ford" :

    -Kann man dort "einfach so" fotografieren oder gehört der Bereich noch zum Werksgelände der DH ?

    Meines Wissens gibts dort keine Möglichkeit zu fotografieren, die Bereiche ringsherum sind Werksgelände.

    Nach Bildern müsste ich mal suchen, jedoch spektakulär ist der Streckenverlauf nicht wirklich. Am ehesten wird dir GoogleMaps dort einen Überblick verschaffen.

    Gruß

    Hallo Jörg,

    der Zug verkehrt als EZK. Die Rückfahrt erfolgt als 55930 bis zum Bk18 des Abzw. Ford. Ab dort geht’s als 55029 wieder zurück. ;)

    Der Fahrplan für beide Zugnummern existiert nur in Papierform. Bei Gelegenheit gibts auch das eine oder andere Foto von mir.

    Gruß

    Hallo Jörg,

    da hast du wieder tolle Bilder geschossen! Insbesondere das Bild bei Köprich finde ich sehr gelungen.

    Ich bin die Strecke immer gerne in der Ausbildung gefahren, stellt sie doch dank ihrer Topografie und den schweren Zügen eine Herausforderung dar.

    294 775 hat um 14:59 Uhr planmäßig mit dem ER 55028 Dillingen - Limbach das gelbe ehemalige Bahnhofsgebäude im Hintergrund passiert.

    Kleine Korrektur am Rande, der Zug verkehrt ab der Infrastrukturgrenze als 55929 nach SLBS.


    Gruß

    Henry

    Hallo Hans-Joachim,

    schöne kleine Dokumentation des heutigen Zustandes der Awanst. Wieder mal ein Sinnbild der fehlgeleiteten Verkehrspolitik in Deutschland.

    Die Bedienung müsste seit 2001 im Zuge von Mora C ruhen. Interessant ist, dass die Anschlussweiche auch die letzten Umbaumaßnahmen überlebt hat. Ähnlich ging es bis zum ESTW Ausbau der Awanst Becker in SSLS.

    Vielleicht kann jemand noch den Beitrag mit einer Aufnahme einer Bedienfahrt ergänzen?

    Gruß

    Sechsachser

    Da gab es noch einige mehr. Man könnte schon fast einen eigenen Thread drüber machen.

    14.) Hartsteinwerk Michelbach

    15.) Hartsteinwerk Düro (Taben)

    16.) Nedschroef (Beckingen)

    17.) Stadtanschluss (3 Firmen, Dillingen)

    18.) Villeroy & Boch (Merzig, Mettlach)

    19.) Homanit (Losheim)

    20.) Biesterfeld (Friedrichsthal)

    21.) Korzilius (Sulzbach)

    22.) Drahtcord (Merzig)

    23.) Diehl (Nonnweiler)

    usw.

    Gruß

    Sechsachser