Homburger
„Ich erinnere mich an die verzeifelnden Versuche von Herrn Marschall, etwa vor 15 Jahren, die Sache preiswert zu reden durch verschiedene Varianten. Von 7 bis 16 Millionen, so hab ich es in Erinnerung.“
Hallo Thomas,
das war ja auch damals völlig richtig und plausibel dargelegt. Man hätte schon vor zehn Jahren bauen müssen.
„Vor cirka einem Jahr las ich von einem Elektrozug, der mit Akkus ausgestattet sein soll, die für 50, 80 oder 100 km (weiß nicht mehr genau) auf Nebenstrecken ohne Oberleitung fahren können. Wäre das nichts für diese Strecke hier?“
Nein und das ist auch nicht zu diskutieren. Zum einen, weil das Hauptziel verfehlt werden würde, Homburg zu stärken und Zweibrücken umstiegsfrei an die Rheinschiene anzubinden. Zum anderen, weil man zusätzliche Fahrzeuge brauchen würde und der Betrieb mit dem Flirt Akku die durch die Reaktivierung der Strecke nach Homburg entstehende Auflademöglichkeit in Zweibrücken benötigt. à Ohne die S-Bahn wird es in Zweibrücken keinen Strom geben!! Und wenn kein Zug nach Zweibrücken fährt, fährt auch keiner von Saarbrücken nach Niederwürzbach, Lautzkirchen, Bierbach und Einöd.
Es gibt eben definitiv keine Alternative zum S-Bahn - Projekt.
@ Sarrrail
„Die Frage, die sich für mich stellt, könnte wie folgt lauten : wie sieht es aus mit der Auslastung der S- Bahn im Abschnitt SKL- SHO ? (Meine Vermutung : eher geringe Auslastung)
Wäre es nicht sinnvoller, die S Bahn von SKL über Pirmasens Nord nach Zweibrücken zu füheren ? Vorteil : nur Kosten für die Elektifizierung!“
Hallo Harald. Das gäbe keinen Sinn, weil man dadurch keinen Zeitvorteil und keinen Vorteil durch effizienten Fahrzeugeinsatz hätte und weil die Strecke Pirmasens Nord – Zweibrücken schon die West-Ost-Achse Saarbrücken – Pirmasens Nord – Landau – Karlsruhe darstellt. Im Idealfall würde man die S 1 nach Zweibrücken Hbf und die S 2 nach Pirmasens Hbf führen und Direktzüge Saarbrücken – Landau – Karlsruhe fahren lassen. Der Vorteil der Bahn liegt in schnellen und dadurch attraktiven Direktverbindungen Richtung Saarbrücken, Mannheim und Karlsruhe.
Ludwigsbahn
„Dabei würde aber die zur Verfügung stehende Übergangszeit von einer Stunde zwischen dem Hin- und dem Rückumlauf überschritten. Von Kaiserslautern Hbf nach Pirmasens Nord dauert es schon mehr als eine halbe Stunde bei Halt auf allen Unterwegsstationen. Dann Fahrtrichtungswechsel in Pirmasens Nord (drei bis fünf Minuten?), und dann noch einmal 30 Minuten bis Zweibrücken Hbf. Das macht insgesamt mehr als eine Stunde für eine Richtung. In Gegenrichtung dauert die Fahrt genauso lange, sodass umlauftechnisch wohl mehr Fahrzeuge erforderlich sein dürften. Das treibt natürlich die Kosten für den Besteller wieder in die Höhe.“
So ist es. Wie gesagt: Es gibt keine Alternative.
Saarbrigger
„Wenn man aktuell wirklich sparen wollen würde, könnte man die S1 aktuell von Homburg nach Neunkirchen verlängern.
Homburg an 06 ab 12
Neunkirchen an 24 ab 33
Homburg an 46 ab 54
Vlexx fährt nun wie bestellt mit drei Umläufen die RB74, sprich zwei Fahrzeuge Homburg - Illingen - Homburg und ein Pendel Homburg - Neunkirchen - Homburg mit teils sehr langen Standzeiten in Homburg.“
Es geht aber darum, die gegenüber Neunkirchen bislang durch die fehlende Schienenanbindung stark benachteiligten Homburger Stadtteile sowie die Stadt Zweibrücken mit der S-Bahn zu erschließen. Politisch wäre es nicht vermittelbar, wenn Zweibrücken nicht zum Zug käme. Denn im Unterschied zu Neunkirchen hat die Westpfalz solidarisch den Bau der S-Bahn nach Homburg mitfinanziert. Allerding könnte natürlich auch Neunkirchen von der S-Bahn profitieren, in dem man eine neue Linie aus dem Saarland über Neunkirchen und Homburg nach Zweibrücken führt oder in Homburg vielleicht auch Züge nach Zweibrücken und Neunkirchen flügelt.