Posts by Niklas W.

    Auch hier Frage ich mich wieder wo und vor allem durch wen gültige Gesetze infrage gestellt wurden?

    Die Gesetze sind vorhanden und werden umgesetzt, Punkt. Für die Nichteinhaltung der Gesetze können die Fahrzeugeigner oder EVU recht wenig. Sie sind weder für den Schutz während der Abstellung, noch für die Verfolgung von Straftatbeständen verantwortlich. Das man hier dann den Verantwortlichen indirekt fahrlässigkeit vorwirft, finde ich dreist und unangebracht.

    Zum Thema "Einladung an die Sprayer": Wo sollen denn die Fahrzeuge abgestellt werden? Sprayer wandern in der Regel nachts und ohne Kummer durch den Gleisbereich, das ist denen egal wo die Fahrzeuge stehen. Außerdem werden Fahrzeuge in einigen Abstellbereichen durchaus überwacht. Leider ist das Graffiti-Thema aber bei der Eisenbahn ein unendliches Thema. Niemals wird man die Mittel haben um jedes Fahrzeug irgendwie davon zu verschonen. Die Überwachung erfolgt übrigens in der Regel durch einen Auftrag der EVU, nicht des Infrastrukturbetreibers, der m.M.n. eher dafür verantwortlich ist, darüber kann man aber gerne streiten.

    Zum Thema "Normale Fahrgäste": Ich habe den Satz selbst nicht geschrieben, interpretiere ihn aber wiefolgt: "Fahrgäste ohne das kleinste Wissen oder ohne Begeisterung für die Eisenbahn, denen es egal ist wie die Kiste aussieht mit denen sie von A nach B fahren. Alles egal, hauptsache annähernd pünktlich und bequem."

    PS: Direktheit ist nicht verkehrt, sie sollte nur Sinn ergeben. Damit Guten Abend.

    Klingt für mich fast wie ein "Plädoyer pro Graffiti" und damit (strafrechtlich) sehr bedenklich.

    https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__303.html

    Edit 19.04.2026 : Es spielt dabei juristisch betrachtet keine Rolle, wen Graffiti nun stört, und wen nicht.

    VG und einen schönen (Rest-) Sonntag

    Harald

    Ich frage mich, wie man das als "Plädoyer pro Graffiti" interpretieren kann? Er hat ja nicht geschrieben, das er gut findet wie die Fahrzeuge besprüht sind, sondern nur die Sichtweise einiger (nicht aller) Fahrgäste widergegeben. Das man da direkt mit Gesetzesparagraphen "um die Ecke kommt" finde ich, gerade mit Blick auf einen Gemeinschaftlichen Zusammenhalt, fragwürdiger als die eigentliche Aussage. Auch der Vergleich mit den Hauseigentümern ist, finde ich, schlicht am Thema vorbei.

    Und damit einen schönen Tag/Abend noch.

    Moien!

    Als wir beim ersten Zug gegen 08:40 in Dillingen waren, war zumindest am ersten 628 als Ziel "Bouzonville" in der Anzeige zu sehen... scheinbar musste das auf "höhere" Weisung dann geändert werden...X/

    Grüsse, G1206-Lrf

    Negativ. Es wurde ein Fahrzeug mit FT95 und zwei Fahrzeuge mit Lawo-Geräten eingesetzt (Beim vierten bin ich mir unsicher). Die Lawo Fahrzeuge konnten das schlichtweg nicht anzeigen. Das Fahrzeug mit FT95 war jedoch den Rest des Tages in Bouzonville abgestellt.

    Da gab es keine "höhere Weisung"!

    Ich habe mal die KI gefragt:

    Die kürzeste Bahnverbindung zwischen Saarbrücken und Luxemburg, unter Berücksichtigung aller Strecken einschließlich stillgelegter und abgebauter, ist die historische Route über die Bisttalbahn (Bahnstrecke Völklingen–Thionville) in Kombination mit der Bahnstrecke Metz–Luxemburg. Diese Strecke beträgt etwa 111 km und verläuft wie folgt:Von Saarbrücken Hbf nach Völklingen (ca. 10 km, über die Rosseltalbahn).

    Von Völklingen nach Thionville (70,8 km, über die Bisttalbahn mit Stationen wie Hostenbach, Wadgassen, Differten, Überherrn, Hargarten-Falck, Bouzonville und Kédange; dieser Abschnitt ist größtenteils stillgelegt, der deutsche Teil seit 2003 dekommissioniert und teilweise abgebaut, der französische Teil seit 2016 nur noch für Güterverkehr genutzt).

    Von Thionville nach Luxemburg Gare (ca. 30 km, über die Bahnstrecke Metz–Luxemburg, aktuell betrieben).

    Diese Route war historisch für Güter- und Passagierverkehr genutzt, wurde aber schrittweise stillgelegt (Passagierverkehr auf dem Grenzabschnitt 1972 eingestellt, vollständige Stilllegung des deutschen Teils 2003). Eine leicht variierende, ebenso kurze Alternative (ca. 105–112 km) führt über die Saarstrecke bis Merzig, dann über die ab 1939 stillgelegte und abgebrauchte Bahnstrecke Merzig–Bettelainville (ca. 20 km) nach Bettelainville, von dort Anschluss an die Bisttalbahn bei Hombourg-Budange nach Thionville und weiter nach Luxemburg.Aktuelle Verbindungen sind länger (z. B. über Forbach–Metz–Thionville ca. 115 km oder über Konz–Wasserbillig ca. 130 km). Geplante Neubaustrecken wie von Merzig nach Luxemburg (ca. 78 km) wurden nie realisiert und zählen daher nicht zu existierenden oder ehemaligen Strecken.

    ...wobei man hier mal wieder merkt wie "gut" die KI ist. Die Strecke Völklingen (bzw. auch Fürstenhausen) - Überherrn ist bis heute weder entwidmet (dekommissioniert) und schon gar nicht abgebaut. Auch wenn sie überwuchert und sich größtenteils in einem absolut desolaten Zustand befindet, ist sie offiziell immer noch "nur" gesperrt - weder stillgelegt, noch abgebaut, und erst recht nicht entwidmet. Was übrigens die Arbeiten für die Reaktivierung, zumindest planerisch, erleichtert (was bei einer Bau- und Planzeit von mind. 12 Jahren fast schon ironisch klingt).

    Jedoch trifft das auf den größtenteils franz. Abschnitt Überherrn - Falck-Hargarten zu. Dieser ist bereits seit Jahren stillgelegt.

    Ob der Haltentfall des RE1 in St.Ingbert Sinnvoll ist oder nicht, steht gar nicht zur Debatte, da es gar keine andere Lösung gibt. Da das Richtungsgleis SSI-SSH gesperrt ist, muss eben in jene Richtung im Gegengleis gefahren werden. Mangels zusätzlicher Weichen ist dies nur zwischen SSI und SSH möglich. Aufgrund der Fahrzeiten zwischen den beiden Bahnhöfen ist es gar nicht möglich den RE noch dazu auf dem Streckenabschnitt verkehren zu lassen. Mit einer halbstündigen RB-Verbindung ist St.Ingbert doch weiterhin bestens (wenn auch, umsteigebedingt, weniger Komfortabel) über Saarbrücken und Homburg an das RE-Netz angeschlossen.

    Was den Hangrutsch angeht:

    Der Hangrutsch befindet sich, wie weiter oben beschrieben, unmittelbar am Bahnsteig in Schafbrücke. Hierbei handelt es sich um den Hang des "Bahndamms". An jener Stelle war heute auch ein Zweiwege-Bagger im Einsatz.

    Viele Grüße :)

    Man kann die ganze Geschichte eigentlich nur Kopfschüttelnd hinnehmen. Die Stadt Merzig argumentiert mit einer zusätzlichen Verkehrsbelastung durch die Bahnübergänge in der Stadt. Da fragt man sich eigentlich ob sich die Stadt überhaupt jemals mit so etwas wie Verkehr befasst hat? Denn die Reaktivierung würde ja den Verkehr von der Straße auf die Schiene bringen. Ergo: Allgemein weniger Stau, da weniger Autos unterwegs. Ich frage mich wirklich, wie man so argumentieren kann?!

    Hallo Harald,

    die Bahnsteigverlängerungen waren auf die unterschiedlichen Einstiegshöhen bezogen. Das eine Saarbahn-Doppeltraktion natürlich viel kürzer ist, ist klar. Nur müsste man, um einen Parallelbetrieb aus Saarbahn und S-Bahn auf der Strecke bis SSI zu Gewährleisten, Kombibahnsteige gebaut werden. Sprich, Bahnsteige verlängert werden.

    Und auf der Strecke von Brebach nach Sarreguemines wurden allerdings Bahnsteige angepasst. Kleinblittersdorf bereits vor Jahren und 2024 oder 2023 Bübingen. Die anderen Station sollen folgen.

    VG und ebenfalls ein schönes Wochenende,

    Niklas

    Naja, für eine so kostengünstigere Alternative halte ich das nicht. Denn kurz oder lang müssten zwecks Barrierefreiheit bei allen genannten Haltepunkten und/oder Bahnhöfen (bis auf Brebach natürlich) die Bahnsteige verlängert werden. Ein reiner Umbau auf 33 oder 38cm (bin mir über die genaue Einstiegshöhe gerade nicht sicher) ist aufgrund der dort ebenfalls haltenden RB- und RE-Linien nicht möglich. Die einzige, aber noch teurere Alternative wäre die Verbreiterung der Trasse bzw. der Bau zusätzlicher Bahnsteige, was dementsprechend natürlich noch weniger Sinn macht. Auch halte ich den Volkswirtschaftlichen Nutzen für sehr gering.

    Betrachten man aber nur den Aspekt der Eisenbahn-Enthusiasten wäre das natürliche ein Hammer Projekt!

    Der Steuerwagen wurde früher im München-Nürnberg-Express eingesetzt.

    - Weil nicht immer Personal oder Ersatzfahrzeuge zur Verfügung stehen. Aus verschiedensten Gründen.

    - Die Passagiere wurden mit dem BNV nach Homburg oder gar Saarbrücken gebracht.

    - Mit dem Folgetakt in der Regel.

    Nein, aber dafür werden in der Regel Taxigutscheine ausgestellt, bzw. zu anderen Uhrzeiten dann andere Mittel eingesetzt.