Posts by Ludwigsbahn

    Glaubt man nämlich den aktuellen Pläne fahren die ICE Schweiz - Hamburg zwar weiterhin Karlsruhe Frankfurt aber ohne Halt in Mannheim

    Aber wohl nur tageweise (Baustellen?). Beispielsweise ist für ICE 71 am 15.01.2023 ein Halt in Mannheim Hbf vorgesehen.

    Generell kann es bis zum Fahrplanwechsel noch zu Änderungen und Ergänzungen am Datenbestand in der DB-Auskunft kommen. In den kommenden Tagen/Wochen sollte die Datenlage verlässlicher werden.

    Dazu meine Frage bzw. Vermutung : bei dieser Heißläuferortungsanlge handelt es sich um Infrarotsensoren in Achshöhe um defekte Radlager

    zu indentifizieren ?

    Siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/…Fl%C3%A4uferortungsanlage


    Quote from saarrail

    Was passiert, wenn die Anlage anspricht bzw. an wen (FDL BZ Karlsruhe ?) geht das Warnsignal ?

    Die Anlage prüft in der Regel, ob Temperatur Radsatz/Achse >> Umgebungstemperatur. Das ganze erfolgt pro Fahrtrichtungsseite getrennt. Wenn der Unterschied einen Grenzwert übersteigt, läuft beim zuständigen Fahrdienstleiter eine Meldung/ein Alarm auf. Er ist dann dafür verantwortlich, den entsprechenden Zug zu stellen und den Lokführer auf den "Befund" hinzuweisen. Der muss das ganze dann überprüfen. Das genaue betriebliche Prozedere dazu kenne ich allerdings nicht.

    Fehler in der Kommunikation zwischen Fahrdienstleiter und Lokführer im Nachgang zu einem solchen Alarm haben 2015 zur Entgleisung von 51904 in Einsiedlerhof geführt: https://www.eisenbahn-unfallun…015/115_Einsiedlerhof.pdf Im Untersuchungsbericht ist auch ein Auszug aus dem HOA-Messprotokoll abgedruckt, aus dem sich sehr gut die Arbeitsweise der Anlage erkennen lässt.

    MRCE 193 624 mit Tankkessel in richtung Saarbrücken.

    Bei dem Zug schlug die Heißläuferortungsanlage in Vogelbach an, sodass zwischen 14:50 Uhr und 15:20 Uhr zwischen Homburg (Saar) Hbf und Hauptstuhl alles stand. Nur in Richtung Homburg (Saar) Hbf lief es noch. Der Zug ging dann in Einsiedlerhof raus und kam gegen 15:55 Uhr durch Kaiserslautern Hbf.

    Leider nix mitbekommen

    Der Zug kam am 31.07.2022 auch gar nicht bis ins Saarland, sondern wegen der Baustellensperrung zwischen Neustadt (Weinstraße) Hbf und Kaiserslautern Hbf nur bis Mannheim Hbf. Die Rückleistung am 01.08.2022 begann folglich auch erst in Mannheim Hbf, weil die Vollsperrung auch am 01.08. noch bestand (und dann bis zum 02.08. vormittags wegen Betra-Überziehung verlängert wurde).

    Gibt es da noch Bilder zu diesem Betrieb ? Herzlichen Dank für die Infos !

    Die gibt es sicherlich in irgendwelchen Archiven, allerdings nicht in meinem. Möglicherweise hat das Fotoarchiv der Eisenbahnstiftung (https://eisenbahnstiftung.de/bildergalerie) dazu etwas im Bestand.

    Ansonsten ist noch das Buch "Chemie auf Schienen" von Eugen Högele und Hans-Dieter Kienitz zu empfehlen. Dort sind auch einige Aufnahmen aus der Dampflokzeit enthalten, die auf dem BASF-Gelände entstanden sind. Die meisten Aufnahmen in dem Buch stammen aus dem BASF-Archiv.

    Kann jemand etwas zu dem Betriebsablauf sagen, bzw. wann wird von BASF Nord nach Ludwigshafen HBF

    zurückgefahren und wann kommt es (und warum ?) zu Überführungsfahrten über die Strecke 3411 ?

    Wie TfAndy schon richtig sagte, sind das Überführungen aus dem morgendlichen Verkehr. Die Züge machen im Prinzip eine Werksrundfahrt: Einfahrt über das Südtor, dann über BASF Mitte nach BASF Nord und von dort über Oggersheim wieder nach Ludwigshafen (Rhein) Hbf. Für die nachmittäglichen Rückfahrten im Berufsverkehr läuft das in der Gegenrichtung analog: Über Oggersheim ins Werks, dann nach BASF Nord, über BASF Mitte und BASF Süd nach Ludwigshafen (Rhein) Hbf. Durch diese Rundkurse wird ein Fahrtrichtungswechsel in BASF Nord gespart, sodass die Strecken innerhalb des Werks nicht länger als erforderlich belegt werden.

    Diese Vorgehensweise ist übrigens seit Jahrzehnten etabliert und wurde bereits zu den Zeiten angewandt, als noch 218 mit stellenweise bis zu zehn Bn-Wagen die Züge fuhren. Da war die Notwendigkeit für Rundfahrten noch deutlicher erkennbar: Das Umspannen der Loks konnte wegfallen. Zu Dampflokzeiten dürfte es ähnliche Verfahrensweisen gegeben haben. Die Leerparks wurden dann seinerzeit im alten Ludwigshafener Rangierbahnhof - mehr oder weniger direkt am Hafen - tagsüber abgestellt und nachmittags wieder ins Werk gefahren. Das erledigte sich mit dem Abriss des Ludwigshafener Kopfbahnhofs und der damit einhergehenden Neugestaltung der Ludwigshafener Bahnanlagen.

    Verwundert war ich als im Saarbrücker HBF kein üblicher IC nach Stuttgart stand, sondern ein ICE T den ich später dann Fotografieren konnte.

    Ist über die Sommermonate (d. h. seit dem kleinen Fahrplanwechsel) fahrplanmäßig so vorgesehen. Das Zugpaar heißt dann ICE 2058/2059 bei gleichen Fahrzeiten und gleichem Laufweg, aber höherem Fahrpreis. Ab 22./23. September 2022 verkehren IC 2058/2059 wieder wie gewohnt.

    Damit war das Ende unserer 181er im Planeinsatz endgültig besiegelt!

    Aber nur vor den EC zwischen Frankfurt (Main) Hbf und Paris Est. Bis 2014 gab es doch noch einige Planeinsätze zwischen Frankfurt (Main) Hbf bzw. Stuttgart Hbf und Saarbrücken Hbf. Und zeitweise war ja noch der "Russenzug" EN 452/453 über die Grenze zu bringen, entweder von Saarbrücken nach Forbach oder später von Karlsruhe nach Straßburg. Nicht vergessen werden sollte auch das Zugpaar CNL 450/451 zwischen Berlin und Paris Est, das bis Dezember 2014 noch über Saarbrücken Hbf fuhr und dann eingestellt wurde.

    Der Ausflugszug "Bundenthaler" zwischen Neustadt (Weinstraße) Hbf und Bundenthal-Rumbach verkehrt zwischenzeitlich wieder mit einem Triebzug der Baureihe 628, nachdem vor einigen Jahren sonn- und feiertags ein 642 und mittwochs ein 628 eingesetzt wurde. Das ist eine der letzten planmäßigen Leistungen der Baureihe in der Pfalz. Auch die Mittwochsleistung besteht noch.

    es könnte sich um Videos handeln, die Vlexx zu Tf - Schulungszwecken verwendet !

    Das ist richtig. Mittlerweile ist das eine gängige Methode zahlreicher EVU, vor allem auf neuen Strecken, die im Zuge von Ausschreibungen gewonnen werden. Als vlexx im Dezember 2014 die ersten Strecken übernahm, wurden auch Streckenkundevideos auf der Nahestrecke, der Alsenztalbahn und einigen Abschnitten der Pfälzischen Ludwigsbahn aufgenommen. Die sind m. W. aber nicht veröffentlicht worden. Im Einsatz war seinerzeit ein Triebwagen der Regentalbahn, von der die vlexx GmbH eine Tochtergesellschaft ist.

    Für die Neubaustrecke Ulm - Wendlingen (Teil von "Stuttgart 21) existiert auch ein solches Video, allerdings von der DB AG selbst.

    Danke für die Information.

    Es gehe dabei u.a.um einen Ausbau der

    Bahnstrecke nach Mannheim und um die

    Schnellfahrstrecke nach Paris.

    Fragt sich nur, was dort noch ausgebaut werden soll - vom Abschnitt zwischen Saarbrücken und Baudrecourt abgesehen. Bis auf einige kleinere Maßnahmen, die zeitliche Verbesserungen im Sekundenbereich bringen würden, ist dort m. E. schon das gesamte Potential ausgereizt. Einzig die seit mehr als zehn (!) Jahren immer wieder verschobene Einrüstung von ETCS (aktueller Stand 2025) könnte fahrzeittechnisch wohl noch Verbesserungen bringen.

    Ich gehe jetzt auch nicht davon aus, dass die neue Bundesregierung die vor einiger Zeit in den Bundesverkehrswegeplan gebrachten Maßnahmen umsetzt, die nur mit geringer Priorität versehen und damit ohne Aussicht auf Finanzierung waren (dreigleisiger Ausbau Landstuhl - Kaiserslautern, Ausbau Saarbrücken - St. Ingbert auf 160 km/h etc.).

    Mal gespannt, ob da vielleicht dann bald andere EVU´s ins Spiel kommen.

    Wenn die Strecken wegen Bauarbeiten gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar sind und auf Umleitungsstrecken dann entsprechend dichter Verkehr auf der geschröpften Infrastruktur herrscht, können andere EVUs daran aber auch nichts ändern. Das ist eher ein fundamentales Problem in der deutschen Bahnlandschaft ...

    Dazu eine weitere Frage : die BR 181.2 wurde 1975/76 gebaut bzw. in Dienst gestellt,

    ist also noch ca. 10 - 15 Jahre älter als die BR 120.1. Wie ist es da gelungen, die

    Ersatzteile noch zu bekommen ? Ich vermute, dass hier einiges (wo (Land) bzw. bei wem (Firma) ?)

    nachgefertigt wurde.

    Das kann ich nicht sagen. Bei "Drehscheibe Online" schrieb vor einigen Monaten der Vorstand von SEL, dass man die Ersatzteilsituation bei der 181.2 ganz gut im Griff habe.

    Ich frage mich nur, warum diese Maschinen nicht z.B. an SEL zur Aufarbeitung (siehe auch 181.2)

    verkauft werden können, anstatt sie in Opladen zu zerlegen ! ;(

    Verschwendung pur ! X(

    Die jetzt überführten Loks standen zum Teil zum Verkauf - es fand sich nur kein Käufer. Einige 120 sind bei privaten Unternehmen untergekommen, etwa 120 102 bei WMS.

    Ich meine mich auch daran zu erinnern, dass es noch zu aktiven Zeiten der 120 bei DB Fernverkehr gerade in den letzten Jahren immer wieder konstruktionsbedingte Probleme mit dem Rahmen gab. Das kann eine Aufarbeitung bzw. eine weitere Nutzung bei privaten EVU natürlich erschweren (und verteuern). Die Ersatzteilsituation ist natürlich auch nicht mehr allzu gut, wobei das bei der 181.2 ja auch mit ein wenig Engagement gut funktioniert.


    120 151 mit ZDF-Werbung sah so aus (18.07.2007 bei Kirkel mit IC 2802, einem Ersatzzug für den ausgefallenen ICE 751, zwischen Saarbrücken Hbf und Frankfurt (Main) Hbf):

    120151%20180707%20kirkel.JPG

    Auf der Anreise war eine Übernachtung auf der Hilswies eingeplant, da das Stellwerk in Bexbach für eine Fahrt nicht extra besetzt wurde...

    Gab es da seinerzeit irgendwelche betrieblichen Besonderheiten in dieser Hinsicht? Denn eigentlich wurde Bexbach im Grundbetrieb ja von Nof in Neunkirchen (Saar) Hbf ferngesteuert, was rund um die Uhr besetzt war bzw. nach wie vor ist.

    Die P8 war zwei Wochen später auch auf der Ostertalbahn unterwegs. Das Foto zeigt den Zug am 25. August 2007 kurz hinter Ottweiler (Saar). An dem Wochenende war das Wetter auch deutlich besser als zwei Wochen vorher bei der Überführung und den Fahrten rund um Losheim.


    383199%20250807%20ottweilersaar5.JPG