Nalbach : Pro Primstalstrecke

  • Gemeinde für Erhalt der Primstalstrecke
                                           
    Der Nalbacher Gemeinderat setzt sich
    für den Erhalt der maroden Primstal-
    bahnstrecke ein. In einer Resolution an
    das Land und die Bahn fordert er eine
    Sanierung der Strecke.
                                           
    Auf der Strecke würden jedes Jahr etwa
    130 000 Tonnen Stahl von Dillingen nach
    Schmelz-Limbach transportiert. Die
    Bahnstrecke habe deswegen auch eine
    große Bedeutung für den Güterverkehr.
                                           
    Sollten die Transporte von den Gleisen
    auf die Straße verlagert werden müssen,
    würde das etwa 6000 zusätzliche Schwer-
    lasttransporte durch Dillingen, Nalbach
    und Schmelz bedeuten.


    Quelle : Saartext-seite 122 vom 14.12.2019


    Ein schönes (3.) Adventswochenende wünscht


    Harald

  • Da bin ich auch gespannt wie es weiter geht. Mal sehen ob morgen Mittag ein Zug nach Limbach fährt.


    In einer ersten Grobschätzung einer NKU wurde zumindest für den Abschnitt Schmelz Saarlouis ja ein bombastischer Nutzen Kosten Faktor von über 3 ermittelt. Eigentlich müsste sofort mit der Streckensanierung und dem (Um)Bau von Bahnsteigen begonnen werden...

  • Da wird wieder viel geplant und am Ende kommt doch nix rum.

    Da wäre nur das Beispiel mit der Strecke Fürstenhausen-SB Hbf, wo man ohne viele Arbeiten 'nen 425er oder 426er pendeln lassen könnte, um die A620 zu entlasten. Gleise sind aktiv, Oberleitung hat Strom, man müsste nur (provisorisch) die Bahnsteige etwas herrichten. Nein, das wäre zu pragmatisch, es wird jetzt ein Riesenfass mit Planungen aufgemacht und am Ende wird doch nur ein Bruchteil umgesetzt, weil man das Geld lieber in Straßen steckt, die trotzdem nicht funktionieren.


    Bei den Planungsunterlagen zur S-Bahn Saarland ist scheinbar auch vorgesehen, dass stündlich ein Zug über Dillungen nach Schmelz fahren könnte, gleichzeitig auch eine Linie von Homburg via NK und Lebach bis Primsweiler. Warum nicht noch die paar Meter bis Schmelz?


    Wirkt mir irgendwie künstlich aufgeblasen und doch nicht durchdacht.

  • Quote

    Da wäre nur das Beispiel mit der Strecke Fürstenhausen-SB Hbf, wo man ohne viele Arbeiten 'nen 425er oder 426er pendeln lassen könnte, um die A620 zu entlasten. Gleise sind aktiv, Oberleitung hat Strom, man müsste nur (provisorisch) die Bahnsteige etwas herrichten. Nein, das wäre zu pragmatisch, es wird jetzt ein Riesenfass mit Planungen aufgemacht und am Ende wird doch nur ein Bruchteil umgesetzt, weil man das Geld lieber in Straßen steckt, die trotzdem nicht funktioniert.

    Das ist wirklich unbegreiflich, wieso man eine elektrifizierte Hauptbahn in einem Ballungsraum nicht für Personenverkehr benutzt.


    Quote

    Bei den Planungsunterlagen zur S-Bahn Saarland ist scheinbar auch vorgesehen, dass stündlich ein Zug über Dillungen nach Schmelz fahren könnte, gleichzeitig auch eine Linie von Homburg via NK und Lebach bis Primsweiler. Warum nicht noch die paar Meter bis Schmelz?

    Schmelz hat 16 000 Einwohner, die von einem Schienenverkehr profitieren würden. Wo kämen wir hin, wenn die nicht mehr auf das Auto angewiesen wären?